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Gemeinde Langerwehe

Töpfereimuseum

Wir geben mit Ton an behaupten die Langerweher und das zu Recht.
Denn die Nachfahren der mittelalterlichen Töpferfamilien haben ihr Handwerk durch alle Krisen hindurch zu bewahren verstanden.

Zunächst: Immer noch arbeiten im Ort mehrere Keramikwerkstätten.
Zum anderen: Das Schicksal der "Wehter Döppesbäcker" ist im ortsansässigen Töpfereimuseum festgehalten.

Ende der 1930er Jahre erwarb die Gemeinde Langerwehe den alten Pfarrhof auf dem Rymelsberg.
Hier sollte die von Konrektor Josef Schwarz zusammengetragene Sammlung Langerweher Gefäße eine dauerhafte Bleibe finden.

Der 2. Weltkrieg unterbrach die begonnene Arbeit. Ein Teil der Anlage fiel den schweren Kämpfen im Herbst 1944 zum Opfer.
In den 1950er Jahren nahm die Gemeinde den Wiederaufbau in Angriff, dem jetzt ein erweitertes Museumskonzept zugrunde lag.
Anstelle der Stallungen entstand eine Töpferwerkstatt, dort wo früher die Scheune war, wurde ein Vortragssaal errichtet.
Ende der 1960er Jahre kam schließlich ein moderner Flachdachbau hinzu, der Verwaltungs-, Magazin- und Werkstatträume umfasst.

1964 starb Josef Schwarz unerwartet. Die damalige Töpfermeisterin Christa Schmitt übernahm die kommissarische Verwaltung.

Durch das Zusammenwirken von Landschaftsverband, Kreis Düren und der Kommune wurde 1975 ein hauptamtlicher Wissenschaftler mit der Leitung des Museums beauftragt.
Dr. Burchard Sielmann, zuvor am Helms-Museum in Hamburg tätig, übernahm die Führung des Hauses.
Unter ihm wurde die Schausammlung in den 1980er Jahren neu gestaltet.

Heiraten im Töpfereimuseum – Ja, ich will

Eine Trauung im unvergleichbaren Ambiente im Kaminzimmer des Töpfereimuseums Langerwehe

Ein wichtiger Baustein um eine Hochzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen, ist das Ambiente des Veranstaltungsortes. Mit dem Töpfereimuseum bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich in einer einzigartigen Kulisse trauen zu lassen und Ihrer Eheschließung eine besondere Note zu verleihen.

Die Gemeindeverwaltung Langerwehe bietet die Möglichkeit, sich standesamtlich im Töpfereimuseum trauen zu lassen. Hierfür steht grundsätzlich freitags zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr das Pastorat des Töpfereimuseums zur Verfügung. Bei der Wahl für das Kaminzimmer fallen neben der allgemeinen Gebühr für Trauungen zusätzliche Raumkosten in Höhe von derzeit 100,00 € für Ortsansässige sowie 150,00 € für nicht Ortsansässige an.

Ihren Wunschtermin können Sie bereits bis zu 12 Monate im Voraus beim Standesamt der Gemeindeverwaltung Langerwehe vorläufig reservieren - was die Planung oftmals erleichtert. Eine verbindliche Terminreservierung erfolgt nach der Anmeldung der Eheschließung, welche frühestens sechs Monate vor der Trauung bei Ihrem Wohnsitzstandesamt möglich ist.

Im Anschluss an die Trauung (ca. 30 Minuten) verbleiben Ihnen im Innenhof des Töpfereimuseums noch etwa 30 Minuten Zeit für Fotoaufnahmen und es besteht die Möglichkeit eines kleinen Sektempfangs.

Aus Denkmalschutzgründen ist das Streuen von Blumen, Reis und Konfetti sowie der Einsatz von Drohnen auf dem gesamten Gelände nicht gestattet! Ebenfalls ist von Live-Musik sowie Musik von jeglichen Endgeräten im Innenhof ohne vorherige Absprache Abstand zu nehmen.

Sollten auch Sie von dieser Möglichkeit begeistert sein, können Sie über den Standesbeamten der Gemeinde Langerwehe, Herrn Hansen, unter 02423 / 409136 nähere Informationen erfragen.

Töpfereimuseum Langerwehe

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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